LYNQTECH setzt künstliche Intelligenz in nahezu allen Bereichen ein – von der Produktentwicklung über den Kundenservice bis zu internen Prozessen. Eine Ausnahme ist die Führungskräfteentwicklung. Im Gespräch mit t3n erklärt CEO Björn Waide, warum.
Die Entscheidung überrascht zunächst: Waide ist Informatiker, berät Unternehmen beim KI-Einsatz und ist überzeugt, dass die Technologie ganze Branchen verändern wird. Führung aber folge anderen Regeln. „Führung bedeutet, Menschen zu leiten. Das erfordert Empathie, Timing und das Gespür für Stimmungen in einem Raum“, sagt er. Gelernt werde das nicht über Prompts, sondern im Austausch mit erfahrenen Menschen, durch ehrliches Feedback und in Situationen, die sich nicht simulieren lassen.
Diese Überzeugung prägt auch die Organisation: Obwohl LYNQTECH fast vollständig remote arbeitet, finden Führungskräfte-Seminare in Präsenz statt. Es brauche den echten Raum, die echte Begegnung und auch die echte Reibung.
Ganz ausschließen will Waide KI dabei nicht. Zur Vorbereitung auf bestimmte Situationen könne sie hilfreich sein – vorausgesetzt, die Grundlage stimmt und man hat verstanden, was Verantwortung für Menschen bedeutet. „Nicht alles, was KI kann, sollte KI auch tun“, sagt er. „Und das sage ich als jemand, der KI liebt.“
Das Interview führte Jan Schulte für t3n. Lesen Sie den vollständigen Artikel bei t3n.