Die New York Times hat acht prominente Stimmen der KI-Debatte gefragt, wo die Technologie in fünf Jahren steht. Die Prognosen gehen weit auseinander – mit einer Ausnahme, die LYNQTECH-CEO Björn Waide für besonders aufschlussreich hält: die Softwareentwicklung.
Zu den Befragten zählten unter anderem der Historiker Yuval Noah Harari, die Informatikerin Melanie Mitchell und Perplexity-CEO Aravind Srinivas. Ihre Einschätzungen zu Medizin, Bildung, Wissenschaft, Mobilität und Kreativität reichen von revolutionären Erwartungen bis zu deutlicher Ernüchterung.
Einig sind sich die Expert:innen nur beim Programmieren: Hier erwarten praktisch alle einen tiefgreifenden Wandel. Die Gründe liegen auf der Hand. Code ist reine Informationsverarbeitung ohne physische oder biologische Grenzen. Zudem nutzen laut Studien bereits über 80 Prozent der Entwickler:innen KI-Werkzeuge, die belegten Produktivitätsgewinne liegen bei bis zu 56 Prozent.
Für Softwareunternehmen wie LYNQTECH ergeben sich daraus grundlegende Fragen: Was bedeutet das für Teams, die noch ohne KI arbeiten? Und wie muss die Ausbildung künftiger Entwickler:innen aussehen?
„Die Frage ist nicht mehr, ob KI das Programmieren verändert, sondern ob wir verstehen, dass es längst nicht mehr nur ums Programmieren geht“, sagt Waide. „Wenn jeder bauen kann, zählt nur noch, wer weiß, was gebaut werden sollte.“