LYNQTECH unterstützt europäisches KI-Basismodell Soofi

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Das Soofi-Konsortium hat mit Soofi S das erste offene KI-Basismodell für industrielle Anwendungen vorgestellt, trainiert auf europäischer Infrastruktur in München. LYNQTECH unterstützt das Konsortium seit Monaten und hat einen Letter of Intent unterzeichnet.

Für viele überraschend spielt bereits die erste Version des Modells in einer Liga mit populären Open-Source-Modellen aus China wie Qwen 3.5. Für LYNQTECH ist das Projekt vor allem aus Sicht der Energieversorger relevant.

„Digitale Souveränität wird oft als politisches Ziel diskutiert. Für Energieversorger ist sie vor allem eine operative Frage“, sagt CEO Björn Waide. Je stärker künstliche Intelligenz Teil kritischer Prozesse werde, desto wichtiger sei die Grundlage, auf der sie läuft. Wer die Basismodelle kontrolliere, kontrolliere einen Teil der digitalen Wertschöpfung.

LYNQTECH arbeitet daran, Energieversorger digital handlungsfähiger zu machen. Dafür brauchen sie Technologien, die nachvollziehbar und anpassbar sind und sich bei Bedarf auf eigener Infrastruktur betreiben lassen. In der kritischen Infrastruktur seien das praktische Voraussetzungen, keine theoretischen Anforderungen.

Einen Gegenentwurf zu Modellen aus den USA oder China sieht Waide in Soofi nicht. „Soofi ist eine zusätzliche, europäische Option – dort, wo Transparenz, Kontrolle und Souveränität entscheidend sind. Energie- und digitale Souveränität werden künftig noch enger zusammenhängen, als vielen heute bewusst ist.“

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